Stosswellentherapie

Die radiale Stoßwellen-Therapie (RSWT) ist eine Methode der Behandlung oberflächlicher orthopädischer Störungen, die sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Inzwischen kann auf eine große Zahl an Erfahrungen und Studienberichten von Anwendern zurückgegriffen werden, welche die Wirksamkeit belegen.

Quelle: Wikipedia.org

Aus der ursprünglichen Anwendung von fokussierten Stoßwellen mit extrem kurzer Dauer und sehr hohen Spitzendrücken – Einsatz des ersten Lithotripters zur Zertrümmerung von Nierensteinen (fokussierte Stoßwelle), mit der feste Körper im Körperinneren erreicht und gezielt zerstört werden konnten, ohne gleichzeitig dem darüber liegenden Gewebe Schaden zuzufügen (1980)  – hat sich eine alternative Methode zur Behandlung von oberflächlichen orthopädischen Problemen mit geringerem Aufwand und nahezu identischer Effizienz entwickelt.

Der extreme Weg über gebündelte Schallwellen mit hoher Intensität wurde gewählt, weil sich diese mechanischen/akustischen Kraftwellen über einen Paraboldeflektor an einem definierten Punkt kulminieren lassen und damit im Restgewebe keine Belastungslimits überschritten werden. Je nach Geometrie dieser Linse liegt der "Brennpunkt" 7 bis 14 cm von der Stoßwellen-Quelle entfernt.

Diese fokussierten Stoßwellen wurden anfangs nur versuchsweise bei oberflächlichen orthopädischen Problemen wie Kalzifikationen (Fersensporn / Impingement) und therapieresistenten Sehnen- und Insertionsproblematiken eingesetzt. 

Die hierbei erzielten guten Erfolge brachten Anfang der 90er Jahre Medizintechnik-Unternehmen dazu, eine weniger aufwändige und einfacher einsetzbare Methode als Alternative zu entwickeln – die radiale Stoßwelle. Hier wird in einem pistolenähnlichen Handstück ein Projektil beschleunigt, das auf einen Prallkörper trifft und dann einen Teil seiner mechanischen Energie in den Körper einbringt.


Ziel dieser alternativen Entwicklung war es, mit einfacheren Mitteln eine Stoßwelle zu erzeugen, die dieselben Eigenschaften der fokussierten Stoßwelle hat.

Zu diesem Zweck wird ein sehr leichtes Projektil  (~ 4g) mit Hilfe von Druckluft extrem beschleunigt, dann lässt  man es auf einen nahezu feststehenden Applikator mit hoher Masse (~ 45g) schlagartig aufprallen. Ergebnis ist eine von dem Applikator weiterlaufende Stoßwelle mit sehr scharfem Anstieg (~ 3,5µs)  und hohem Energiegehalt (max. ca. 175mJ/Stoß).










Chirotherapie, Manuelle Medizin

Grundsätzlich hat man in der Manuellen Medizin die Möglichkeit, eingeschränkt bewegliche (hypomobile) Gelenke mobilisierend oder manipulativ zu behandeln. Bei der „mobilisierenden“ Behandlung wird die Beweglichkeit durch sanft und häufig wiederholte Dehnungsbewegungen wiederhergestellt. Die „manipulierende“ Behandlung beruht auf der Erkenntnis, dass eine sehr schnell durchgeführte und kurze Bewegung mit viel weniger Kraft oft zu einer sofort einsetzenden und oft vollständigeren Wiederherstellung der Beweglichkeit führen kann. (Quelle: Wikipedia)


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